In Zeiten von Social Media und Internet gibt es so viele Möglichkeiten sich als Experte zu positionieren und davon zu profitieren. Wer als Experte gilt, kommt weg vom Push Marketing. Interessenten fangen an, von selbst auf euch zuzukommen weil ihr allgegenwärtig seit zu einem bestimmten Thema und eben als „Die Anlaufstelle Nr. 1“ geltet. Das ist vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt, weil ihr nicht der absolute Branchenprimus sein müsst aber vom Grundprinzip ist es so.

Was ich in diesem Artikel ansprechen möchte:

Wie wird man zum Experten?
Wie kommuniziert man seinen Expertenstatus?
Was bringt einem „Experte zu sein“?

In jedem Fall möchte ich klar sagen, dass ihr von einem einmal gewonnenen Expertenstatus enorm profitieren könnt. Ihr müsst aber dennoch über die Zeit immer wieder mal etwas Arbeit in den Erhalt des Status investieren (Variiert je nach Branche natürlich).

Außerdem ist zu erwähnen, dass es egal ist ob ihr ein Berater, Trainer, Handwerker oder ein Unternehmen seid:

Expertenstatus lässt sich sowohl auf einzelne Personen wie auch auf Unternehmen aufbauen!

Beispiele für Expertenstatus:

  • Lara Mustermann gilt als Expertin im Bereich Physiotherapie für Pferde (Fiktiv)
  • James Wedmore gilt als Experte für Videomarketing
  • Antonio Centeno gilt als Experte für Herrenmode und den bewussten Einsatz von Style um erfolgreicher zu sein.
  • Sonja Kreye gilt als Expertin für „Expertenstatus erlangen“ (Sie hilft Menschen also bekannter zu werden, das ist ihre Expertise!)
  • Calvin Hollywood gilt u.a. als Experte für Photoshop und Bildbearbeitung
  • Mario Wolosz gilt u.a. als Experte für E-Mail Marketing
  • Dirk Kreuter gilt als Experte für Vertrieb & Verkauf
  • usw… -> (Vielleicht nennt ihr noch weitere Beispiele in den Kommentaren unten?)

 

Wie man Expertenstatus erlangt

Wie wird man zum Experten?

Auf dem Weg zum Experten und Erlangung des sagenumwobenen Expertenstatus gilt es für dich drei Bereiche zu Beackern:

Experte werden - Wissen aneignen - Daniel Münter

Um zum Experten zu werden und den begehrten Expertenstatus zu erhalten, müsst ihr über mehr fundiertes Wissen in eurem Bereich verfügen als die meisten anderen Menschen. Niemand weiß alles aber ihr lernt permanent weiter um eure Position zu festigen und auszubauen.

Experte werden - Erfahrung sammeln - Daniel Münter

Zum reinen theoretischen Wissen gehört noch die praktische Erfahrung in eurem Themenbereich. Nur wer Dinge umsetzt und ausprobiert, kann sein Wissen validieren und es weiter verfeinern, mit Erfahrung anreichern! Dies ist eine sehr wertvolle Kombination! So kann zum Beispiel ein Vertriebler über viel Wissen verfügen und auch Erfahrung im Verkauf in Norddeutschland, jedoch kann er nicht auf Erfahrung im Verkauf in Süddeutschland zurückgreifen. Was ich von Verkäufern gehört habe, unterscheidet sich das Verkaufen und die Art der Menschen jedoch zwischen Nord- und Süddeutschland.

Expertenstatus Aufbauen - Reichweite generieren

Der dritte Punkt für den Expertenstatus ist die Reichweite die man aufbauen kann bzw. aufgebaut hat. Denn Expertenstatus zu besitzen bedeutet ja, dass viele davon wissen. Es ist also entscheidend, wie viele Menschen von eurer Expertise wissen und euch wahrnehmen, eure Inhalte konsumieren/teilen und euch auch weiterempfehlen.

Wenn wir uns jetzt die drei Faktoren Wissen, Erfahrung und Reichweite anschauen, fällt manchen schnell auf, dass Sie bei einem oder sogar bei zwei Punkten Nachholbedarf haben. Das ist der Grund, wieso es bei vielen noch nicht so richtig gezündet hat.

Der Aufbau von Wissen sowie die Sammlung von Erfahrung können direkter beruflicher Herkunft sein oder aber aus Eigeninteresse nebenberuflich entstehen. Wichtig ist, dass man es tut.

Erfolg hat drei Buchstaben: T U N

Ich empfehlen also jedem, der sich seinen Expertenstatus erarbeiten will, sich konkrete Maßnahmen für jeden der Bereiche zu überlegen und dann auch ins Handeln zu kommen! Wird einer der Bereiche vernachlässigt, dann wird es nicht klappen das Schiff in Bewegung zu Versetzen.

You don’t have to be great to start – but you have to start to be great! – Zig Ziglar

 

Wie kommuniziert man seinen Expertenstatus am besten

Wie kommuniziert man seinen Expertenstatus?

Als Wege und Kanäle um seine Expertise zu kommunizieren bieten sich heute natürlich mehr Möglichkeiten als jemals zuvor!

Da wären zum Beispiel:

  • Vorträge
  • Social Media
  • Presse Artikel
  • Interviews
  • Videos (Youtube)
  • Empfehlungen
  • Ein Buch veröffentlichen

Durch Inhalte mit Mehrwert, gebt ihr eurer Zielgruppe Antworten auf Fragen, helft Probleme zu lösen und natürlich zeigt ihr, dass es euch gibt! Denn dass wir Kunden nicht an bessere Produkte oder Dienstleistungen verlieren sondern an bessere Verkäufer (oder sichtbarere), dass erklärt Dirk Kreuter in diesem Video:

Mein Tipp an dieser Stelle: Die eigene Webseite! Sie ist eure Basis, euer Headquarter. Hierhin könnt ihr allen Traffic leiten, die Inhalte hier gehören euch und ihr könnt euren E-Mail Verteiler aufbauen. Es ist euer Hoheitsgebiet und wichtig für die zukünftige Auffindbarkeit zu eurem Thema. Die eigene Webseite ist für Einzelpersonen wie Unternehmen die Akquise-Maschine!

Der nächste Tipp für die Bespielung der einzelnen Kanäle: Hört auf mit Eigenwerbung und Lobeshymnen. Ihr müsst den Interessenten Mehrwert bieten. Haut Mehrwert raus, so viel ihr könnt. Dies stellt eure Expertise unter Beweis. Jetzt habe ich mit Leuten besprochen, die sagten dann: „Es gibt so viele Lutscher, die holen sich nur unsere gratis Informationen und sind dann weg…“ Dazu sage ich nur – UND? Was interessiert euch das? Kunden werden nur zu Kunden, weil sie überzeugt sind im jeweiligen Anbieter das richtige gefunden zu haben und diesem vertrauen (Abgesehen von Monopol Situationen). Es kommen also genug zu euch, die Kaufabsicht haben und die anderen erinnern sich nicht selten zu einem späteren Zeitpunkt an euch ( z.B. aufgrund von gratis Content) und kommen dann zurück um zu kaufen! Dies würde nicht geschehen, wenn ihr ein stilles Mäuschen seid und keiner weiß, was ihr oder euer Produkt/Service so drauf habt/hat. Und das beziehe ich hier auf Produkte, Dienstleistungen, Software… auf alles! Wenn die Menschen nicht wissen was dahinter steckt, dann zweifelt und zögert man. Also gebt raus, zeigt was mit euren Produkten/Dienstleistungen möglich ist, wie sie das Leben anderer Kunden/Händler verändert haben.

Die eigene Webseite als Basis für deinen Expertenstatus

Beginnen wir also mit der eigenen Webseite: Hier sollte eine „Über euch“ Seite dem Besucher vermitteln, wer ihr seid, was ihr macht und warum ihr es macht. Die Seite mit euren „Leistungen“ darf selbstverständlich nicht fehlen. Auf der Startseite könnt ihr eure neusten Artikel aus dem Blog ausgeben lassen. Auch eure Leistungen könnten hier schon kurz angerissen werden.

Im eigenen Blog verfasst ihr nun Artikel zu gezielten Fragen eurer „Nische“. Sagen wir ihr seit Physiotherapeutin für Pferde, dann könntet ihr in einer Reihe von Artikeln z.B. Übungen vorstellen, welche den Rücken des Pferdes besonders gut trainieren. In weiteren Artikeln könntet ihr beschreiben, worin Anzeichen für Rückenprobleme bei Pferden liegen.

Über eigene Publikationen wie z.B. ein Ratgeber oder eine Checkliste im PDF Format, könnt ihr zusätzlich euren E-Mail Verteiler aufbauen, indem ihr die Auslieferung des PDF (oder auch Video) hierüber veranlasst. Der Grund also der „Lead-Magnet“, welcher den Interessenten zur Eintragung in euren E-Mail Verteiler bringen soll muss aber gut sein – Es sollte sich für ihn lohnen euren Ratgeber oder eBook zu downloaden! Was ein Lead Magnet ist, erkläre ich euch hier. Damit nach dem Download eures Freebies (Gratis Inhalt wie eBook) eure Leser aber nicht auf dem trockenen liegen, solltet ihr weiter, automatisiert hochwertige Tipps an eure nun neuen Newsletter Abonnenten ausliefern. Wie das geht erkläre ich in „Lead Magnet, was dann? – wie man erfolgreiche Follow-Up Kampagnen aufsetzt„.

Durch YouTube einen Expertenstatus aufbauen- Daniel Münter

Das Medium Video ist beliebt. Ich denke das wird jeder alleine schon dann bestätigen, wenn er sein eigenes Konsumverhalten was Medien anbelangt einmal ansieht.

Nun könnt ihr euren eigenen YouTube Kanal eröffnen und einige Videos produzieren und einstellen, die Fragen der Zielgruppe beantworten. Eurer Zielgruppe! Wenn wir beim Beispiel der Physiotherapeutin für Pferde bleiben, dann könnten wir in die YouTube Suche „Pferde Rücken“ eingeben um so erste Ideen für mögliche Videoinhalte bekommen:

Anregungen über die YouTube Suche bekommen

Weitere Möglichkeiten, Ideen für neue Artikel und Videos zu bekommen sind die Google Suche (auf die selbe Weise), Der Keyword Planner von Google Adwords (Dieser kann euch neue Keyword auch inkl. Longtail vorschlagen).

Das gute bei Videos ist, dass euch die Menschen schon das erste Stück „kennenlernen“. Sie sehen und hören euch und entwickeln eine erste „Beziehung“ zu euch.

Ein weiterer Tipp: Unter jedem Video könnt ihr einen Link zu euren kostenlosen Ratgeber oder eBook auf eurer Webseite setzen. Auch auf einen Blogbeitrag mit weiterführenden Informationen zu dem im Video besprochenen Sachen auf eurer Webseite könnt ihr verlinken. Je mehr eure Webseite besucht wird und je länger sich Leser auf ihr aufhalten, desto mehr Kraft bekommt sie auch auf Google. Sie wird im Ranking steigen und genau dass wollen wir! (Es gibt natürlich noch weitere Faktoren für das Ranking einer Seite wie Suchmaschinenoptimierung (SEO), Backlinks (Links von anderen Seiten auf eure Seite), die Seite sollte auf Mobilgeräten gut dargestellt werden (Was die meisten WordPress Themes heute können)… Aber ich schweife ab 😉

Expertenstatus aufbauen und facebook nutzen

[Wird ergänzt…]

 

Expertenstatus übe Twitter kommunizieren -daniel münter

Twitter eignet sich besonders gut um Aufmerksamkeit auf die eigenen Inhalte/Artikel/Videos zu lenken.

Ihr könnt über die Suche von hashtags (#) schnell Leute mit ähnlichen Interessen ausmachen und diesen folgen. Nutzer denen ihr folgt merken dies natürlich und betrachten wiederum eure Inhalte und folgen ggf. auch euch.

Wenn ihr interessante und zu eurem Thema passende Tweets „retweetet“ und diese noch kommentiert mit sinnvollen Bemerkungen, lenkt ihr mehr und mehr relevante Aufmerksamkeit auf euch. Der Ball gerät in’s rollen!

Wer einen Schritt weitergehen möchte, kann seinen schwer erarbeiteten Content beispielsweise aus dem Blog auch automatisiert über twitter promoten über Tools wie beispielsweise Meet Edgar (kostenpflichtig). Meet Edgar bietet die Möglichkeit einen Redaktionsplan anzulegen und dann automatisch in definierten Zeitabständen zu posten/tweeten. Es funktioniert auch mit facebook und sorgt quasi für ein gewisses „Grundrauschen“ auf euren Social Media Kanälen.

empfehlungsmarketing

Die gute alte Mund-Propaganda. Sie ist nicht tot – ganz im Gegenteil!

Die spannendsten Aufträge und Geschäftsbeziehungen habe ich durch persönliche Weiterempfehlungen erhalten. Es ist ein Trugschluss, dass einzelne Personen weniger zu eurem „bekannt werden“ beitragen könnten wie eine Flut von Posts und Artikeln mit denen man ja so viele Menschen auf einmal erreichen könnte.

Ihr dürft nicht vergessen, dass viele Menschen gerne auf andere hören. So erzählt ein Geschäftsmann seinem Bekannten von eurer großartigen Leistung und dieser Bekannte wird fast blind auch bei euch kaufen. Ohne weiteres zutun von eurer Seite. Er kommt quasi „warm“ zu euch, weil ein anderer für euch „gebürgt“ hat.

 

Was einem ein Expertenstatus bringt- Daniel Münter

Was bringt einem „Experte zu sein“?

Wie eingangs erwähnt, versetzt euch ein Expertenstatus in die Lage, Kunden anzuziehen!

Zu einem Experten fassen Menschen in der Regel relativ viel vertrauen und kaufen natürlich eher von ihm (Wenn es in das Budget passt), als bei einem günstigeren und unbekannteren Anbieter. Denn wenn man nicht weiß was man bekommt, sind auch 40% des Preises im vergleich zum Experten „verbrannt“, wenn es am Ende nichts wird.

Des weiteren kann man mit einem Expertenstatus höhere Preise verlangen ohne diese rechtfertigen zu müssen. Ich meine Ihr seit Experte! Das hat eben seinen Preis – auch von eurer Seite aus, denn schließlich ist man nicht über Nacht dahin gekommen!

Denken wir mal fernab der Berater und Trainer etc. an Händler oder Onlineshops: Gilt hier ein Anbieter als „Experte“, dann kann dieser zum Zielgruppenbesitzer werden. Kunden wissen dann, dass es sich hier um einen Anbieter mit Hand und Fuß handelt. Ein Beispiel wäre hier der Foto- / Videozubehör Händler B&H Photo. B&H bietet neben guten Produktbeschreibungen, viel Know How auch Fortbildungen, Seminare und auch viel kostenlosen Content mit Mehrwert auf YouTube an. Durch diese Maßnahmen positionieren Sie sich zum Experten in dieser Branche.

 


Auch lesenswert: Die „Experten Expertin“ Sonja Kreye im Interview mit Daniel Münter

 


Was mich jetzt interessiert: Was möchtest du noch wissen? Wo stehst du gerade beim Aufbau deines Expertenstatus und wo gibt es vielleicht Probleme? „Probleme“ könnte es vielleicht im Bereich Mindset, Motivation, Technik oder Marketing geben…

Nutze die Kommentare ganz unten auf der Seite, ich antworte gerne und freue mich auf dein Feedback!
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