Ich freue mich sehr, meinen Lesern das Interview mit Sonja Kreye präsentieren zu können.

 

Interview mit Sonja Kreye

Daniel Münter:

Hallo Frau Kreye, ich freue mich Sie für ein Interview gewinnen zu können und möchte mich zunächst einmal dafür bedanken!

Bitte beschreiben Sie den Lesern den Kern ihrer früheren sowie vor allem ihrer aktuellen Tätigkeit.

Sonja Kreye:

Vielen Dank, Herr Münter. Ich bin Business-Mentor und Bekanntheits-Booster und helfe Einzelunternehmern, Beratern, Trainern, Coaches, Gründern und Künstlern sich zur Celebrity in ihrem Business zu machen und mehr Bekanntheit und Kunden zu gewinnen.

Das mache ich jetzt seit etwa anderthalb Jahren. Davor war ich in der Sportvermarktung und habe Unternehmen wie Porsche Motorsport, das Audi-Werksteam für Le Mans, die Rennstrecken in Schanghai, Hockenheim und Magny Cours, BMW Motorrad und den früheren Formel 1 Rennfahrer Timo Glock in ihrer Vermarktung, Kundengewinnung und Kommunikation beraten.

Mich neu erfunden habe ich dann im Jahr 2014. Zwei Jahre zuvor kam mein Sohn Anton zur Welt und das habe ich zum Anlass genommen, sehr tief und ernsthaft über mein Business nachzudenken. Damals bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich meine Karriere in der Sportvermarktung nicht weiter verfolgen möchte. Stattdessen habe ich danach geforscht, wo denn tatsächlich mein ‚Herzblut’ fließt. Und fest gestellt, dass es schon immer die ‚Kleinen’ waren, die mir am meisten am Herzen liegen.

Die, die mit wenig Budget auskommen müssen und daher die Kreativität zählt. Denn auch die Kleinen können große Visionen realisieren.

Daniel Münter:

Ihr aktuelles Business mit dem Namen „Business-Celebrity“ lebt bzw. funktioniert ja im Grunde genommen zum großen Teil durch die Technologie Internet. Wann und wie kam für Sie der Punkt wo sie für sich entdeckten, dass das Internet (oder eher Ihre Inhalte im Internet) eine 365-Tage-Akquisemaschine ist? Ich meine es ist im Grunde glasklar, dass es das ist aber dennoch investieren viele lange Zeit in 1:1 Gespräche und fangen jedes mal bei der Akquise bei fast 0 an.

Sonja Kreye:

Das war ganz klar die Zeit nach der Geburt meines Sohnes als ich am eigenen Leib erfahren habe, dass ich gefühlt doppelt so viel ‚arbeite’, aber nur noch die Hälfte verdiene ☺ Und solche ‚Ungerechtigkeiten’ kann ich einfach nicht akzeptieren. Ich bin ja nicht plötzlich weniger kompetent, sondern der limitierende Faktor ist die Zeit.

Und da habe ich mich intensiv damit beschäftigt, wie das anders aussehen kann. Wie ich mein Business skalieren und mich selbst unabhängiger von meinem Zeiteinsatz machen kann. Und da ist das Internet einfach genial.

Ich glaube, dass mir erst zu diesem Zeitpunkt klar geworden ist, was das Internet für uns wirklich bedeuten kann und welche Möglichkeiten wir heute haben, die wir früher eben nicht hatten. Ich stamme ja noch aus der Zeit, aus der wir eben nicht mit dem Internet aufgewachsen sind. Meinen ersten Internet-Zugang mit den unvergesslich piependen Modems hatte ich mit Anfang 20.

Dennoch muss ich sagen, dass es mir von Anfang an wichtig war, ein Internet-Business mit persönlichem Touch aufzubauen. In meinem Online-Trainingsprogramm gibt es immer auch wöchentliche Live Calls, bei denen sich die Teilnehmer mit mir austauschen, Fragen stellen oder Feedback einholen können. Und auch in der Akquisition führe ich – wenn gewünscht, gerne ein persönliches Vorab-Gespräch.

Wie viel ‚persönlichen Einsatz’ man selbst einbringt, ist zudem sicherlich auch eine Frage des Marktes. Ich biete eine hohe Qualität, was auch dazu führt, dass ich nicht zu den günstigsten Anbietern gehöre. Außerdem sind nicht alle meiner Zielkunden bereits sehr Internet-affin. Da entwickelt sich der deutsche Markt – meiner Meinung nach – noch.

Daniel Münter:

Auch andere Selbstständige, Berater, Trainer usw. entdecken nach und nach, dass Sie das Internet für den Aufbau ihres Expertenstatus benutzen können. Genau darauf zielt ihr Programm „Business-Celebrity“ ja ab. Beschreiben Sie uns kurz, wie das Programm abläuft und wo es hilft Zeit zu sparen und Augen zu öffnen.

Sonja Kreye: 

In einem Satz zusammengefasst, hilft das Programm den Teilnehmern, sich einen kontinuierlichen Kommunikations- und Verkaufskanal aufzubauen, mit dem sie es schaffen, dass ihre Bekanntheitssteigerungsaktionen aufeinander einzahlen und sie dauerhaft mehr Kunden gewinnen.

Das Programm spart Zeit, Geld und Nerven, weil es Schritt für Schritt zeigt, was als erstes, zweites und nächstes getan werden muss, um genau das zu erreichen.

Es eliminiert die Kaltakquise und zeigt genau auf, was in der Eigenvermarktung funktioniert. Alle Maßnahmen habe ich selbst überprüft und wende sie auch immer wieder an.

Konkret bedeutet das, das wir zunächst mit einer Überprüfung und dem Feinschliff von Positionierung und Zielgruppe die Grundlagen legen. Gleich danach arbeiten wir an der Website und daran, was diese für uns tun muss, sowie an unseren Inhalten. Und im zweiten Teil des Programms geht es dann darum, über Social Media, Online- und Offline-PR, den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern und neue Interessenten in den Verkaufskanal zu ziehen. Und zur Graduation gebe ich eine Maßnahme an die Hand, wie Sie dann aus diesen Leads/Interessenten tatsächlich Kunden machen.

Mehr dazu gibt es im Business Celebrity Curriculum unter diesem Link.

Daniel Münter:

Öfters haben mir Bekannte oder Kunden gesagt dass Sie gerne auch etwas „aufbauen“ wollen im Internet. Entweder eine Webseite oder einen YouTube Kanal oder ganz umfassend sich als Marke bekannt machen. Heute vereinfachen ja viele Tools wie WordPress und unendlich viele andere die Arbeit sehr. Dennoch gibt es eine Menge zu bedienen und zu wissen von Content-Erstellung in Text, Bild und Video Form über Webseiten und Newsletter bis hin zu Dingen wie SEO etc. pp.

Daher die interessante Frage: Kümmern Sie sich um alles selbst was Technik anbelangt? Was ist ihre Empfehlung an die Leute, die wenig Ahnung haben von dem technischen Hintergrund? Bis zu welchem Grad sollte man lernen und selber machen und was sollte man lieber machen lassen um somit mehr Energie in die Vermarktung stecken zu können? (Gerade als Einzelkämpfer)

Sonja Kreye: 

Da sind wir bei der spannenden Frage, vor der wir Unternehmer immer wieder stehen: Setze ich Zeit oder Geld ein? Nur diese beiden Möglichkeiten habe ich ja. Ich würde mich nicht unbedingt als Technik-affin bezeichnen, bin aber dennoch der festen Überzeugung, dass es nichts gibt, was ich nicht lernen kann. Außer vielleicht Quantenphysik.

Bei mir ist es eine Mischung. Ich mache sehr viel selbst, weil ich damit auch sicherstelle, dass ich weiß, wie es funktioniert. Dinge, die nicht meiner Kernkompetenz entsprechen, lagere ich gerne aus. Beispielsweise habe ich mir das Design meiner Homepage erstellen lassen, weil ich selbst kein bildlicher Mensch bin. Bei mir würde das ziemlich bescheuert aussehen.

Ich kenne aber alle Funktionen meiner Website, stelle meinen Blog oder meine Video-Blogs immer noch selbst ein, kann selbst neue Seiten aufstellen, den Mitgliederbereich pflegen, mache mein Email-Marketing selbst und baue selbst meine Landingpages und Facebook-Kampagnen.

Ich habe dennoch einen Web-Profi im Hintergrund, der mir bei schwierigeren Dingen weiter hilft oder eben bei den Design-Geschichten. Er bearbeitet und schneidet auch meine Videos und macht einfach viel schönere Sales Pages als ich.

Ich weiß, dass sich das viel anhört. Aber ich weiß eben auch aus eigener Erfahrung, dass es heute sehr viele wertvolle Tools gibt, mit denen das alles sehr einfach ist. Und es hat sich für mich immer gelohnt, mich mit der Technik auseinander zu setzen.

Dennoch lautet meine Empfehlung, sich von Anfang an – wenn möglich – unterstützen zu lassen. Das ist ja meist eine Frage des Budgets. Aber mal ehrlich: Auch ich hatte am Anfang sehr wenig Budget, habe mir den Web-Designer aber trotzdem ‚geleistet’. Schon alleine, weil ich einen Sparringspartner sehr wertvoll finde, der mit Rat und Tat zur Seite steht. Und die eigene Website ist für ein Online-Business einfach DER Dreh- und Angelpunkt, quasi die wichtigste Investition.

Das Schöne beim Lernen von neuen Tools ist ja, dass schnell auch Lerneffekte einsetzen. Am Anfang kostet es Mühe, aber irgendwann hat man eine neue Landingpage eben auch in 10 Minuten erstellt, den Blog in 20 Minuten eingestellt und den dazugehörigen Newsletter in weiteren 10 Minuten verschickt. Und dann lernt man immer mehr Features der Technik-Tools kennen und erfährt somit auch von weiteren Möglichkeiten, wie Split-Testing oder Retargeting. Diese ‚Kleinigkeiten’ können einen ziemlich großen Unterschied machen.

Daniel Münter:

Sie kennen bestimmt auch den Spruch von Kunden: „Die sind ja viel größer und haben XY, das können wir/ich nicht“.

Ich denke Sie und ich wissen, dass kleinere Unternehmen ebenso wie Einzelpersonen durchaus auch Vorteile gegenüber den Großen haben. (Hinsichtlich Vermarktung, Markenaufbau und Bindung zum Kunden). Wie sehen Sie das?

Sonja Kreye:

Ich kenne ja beide Welten und kann aus eigener Erfahrung sagen – je größer der Tanker, umso größer der Wendekreis. Die Großen sind oftmals unbeweglich. Wir Kleinen können in der heutigen Zeit wirklich alles erreichen. Das Internet macht es möglich. Wir sind nicht mehr lokal begrenzt. Sofern wir nicht noch etwas lokal produzieren, können wir viele Unterstützer da draußen finden, die uns weiter bringen, sind also auch in der ‚Mitarbeiter-Gewinnung’ nicht mehr begrenzt. Denn für viele zählt die Unabhängigkeit mehr als maximale Einnahmen.

Ich glaube, die einzige Begrenzung der Kleinen gegenüber den Großen findet in unseren Köpfen statt.

Daniel Münter:

Jeder fängt mal an, was würden Sie also Neulingen mit Expertise empfehlen um möglichst schnell Bekanntheit dazu zugewinnen in ihrer jeweiligen Branche? Was zahlt ihrer Meinung am besten oder mit dem meisten Gewicht auf den eigenen Bekanntheitsgrad ein?

Sonja Kreye: 

Es geht darum, möglichst schnell eine eigene ‚Community’ aufzubauen. Ich mag das Wort ‚Fan’ nicht, weil ich selbst keine Fans brauche, sondern mit meinen Zielkunden auf Augenhöhe zusammen arbeiten will, aber es geht wirklich darum, so schnell wie möglich eine Gruppe von Zielkunden zusammen zu sammeln. Und das funktioniert über Content. Es geht also darum, die eigene Expertise so schnell wie möglich nach draußen zu bringen. Über Blogs, über Gastbeiträge, Videos, Podcasts, die sozialen Medien – da gibt es sehr viele Möglichkeiten.

Eines ist dabei wichtig: Von Anfang an damit zu beginnen, die eigene Liste aufzubauen. Da bin ich mir wahrscheinlich mit allen Internet-Marketern da draußen einig. Es kommt darauf an, möglichst viele Menschen aus der eigenen Zielgruppe in der eigenen Liste zu haben und gleichzeitig eine gute Beziehung mit diesen Menschen aufzubauen. Und wenn Sie wissen wollen, wie das genau funktioniert, einfach beim nächsten Business Celebrity Online-Kurs mitmachen, der am 17. Oktober 2016 startet ☺

Daniel Münter:

Gerne würde ich noch auf die technische Seite des Online Business eingehen: Frau Kreye was sind so ihre essentiellen Tools / Programme / Dienste, die sie nutzen und empfehlen können? (Google Produkte? Klick-Tipp? WordPress etc…….?) Das ist gerade für Neulinge eine spannende Frage, da viele in der Welt der unzähligen Tools einfach überfordert sind.

Sonja Kreye: 

Ohne WordPress, Screenflow, Klick-Tipp, Leadpages, MeetEdgar, Gotowebinar und Youcanbook.me würde mein Business tatsächlich nicht funktionieren. Außerdem akquiriere ich sehr viele Leads über Facebook. Facebook-Anzeigen sind für mich also sehr wichtig. Zudem nutze ich Digimember für meinen Mitgliederbereich. Beim Bezahlanbieter bin ich gerade dabei, den nächsten Schritt zu machen und will mich zwischen Digistore und Affilicon entscheiden. Die Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Und nochmals: Ich bin kein Technik-Freak – war ich noch nie. Und ich behaupte daher, dass man auch keiner sein muss, um diese Tools zu beherrschen. Es gibt von den meisten Anbietern hervorragende Tutorials, die genau zeigen, wie es geht. Wichtig ist einfach keine Angst davor zu haben. Denn mit der Technik ist es ja wie mit der Mathematik. Die Angst davor ist größer als die tatsächliche Schwierigkeit.

Daniel Münter:

Was sagen Sie zum Thema Influencer? Sollte man an sie herantreten und was hätten Sie für Tipps damit Einsteiger überhaupt zu Ihnen durchdringen können um Gehör zu finden.

Sonja Kreye:

Ich halte Kooperationen für sehr wichtig. Aber es ist nicht so einfach, die richtigen Kooperationspartner zu finden. Denn mir ist es wichtig, dass Empfehlungen auch tatsächlich aus Überzeugung kommen. Ich will auch niemanden empfehlen, von dem ich nicht weiß, wie er oder sie tatsächlich arbeitet.

Dennoch ist es immer gut zu schauen, wer eine ähnliche Zielgruppe bedient und mit wem man sich zusammen tun kann. Um dann im nächsten Schritt dessen Angebot und Arbeitsweise besser kennen zu lernen.

Mein Tipp für die ersten Schritte mit ‚Influencern’ oder ‚Kooperationspartnern’ ist, sich als erstes zu fragen, was man selbst bieten kann. Nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen und nach Hilfe anfragen, sondern etwas anbieten. Welche Plattformen können Sie liefern, welche Expertise weiter geben? Alle Experten da draußen suchen immer nach Plattformen auf denen sie sich zeigen können.

Ich habe eine solche Plattform beispielsweise mit dem Small Business Summit geschaffen. Das ist eine kostenlose Online-Konferenz für meine Zielgruppe. Beim letzten Mal waren 700 Teilnehmer dabei. Es gibt solche Konferenzen auch in größer und mit noch mehr Teilnehmern, aber mir war es wichtig, wirklich gute Qualität zu liefern.

Aber schon bei dieser Größe haben Experten wie Bestseller-Autor und Erfolgscoach Hermann Scherer zugesagt. Obwohl er mich kontaktiert hatte (über einen Vortrag bei den Rotariern), habe ich zunächst angeboten, meine Expertise weiter zu geben. Und daraus hat sich dann eine schöne informelle Kooperation ergeben, die bis heute andauert. Ich bin heute beispielsweise Referentin in seiner Akademie.

Wichtig ist also immer erst zu fragen, was ich für denjenigen tun kann, mit dem ich kooperieren will. Ich werde mittlerweile auch oft nach Kooperationen angefragt und entscheide genau danach. Wir können einfach nicht alles machen, dafür ist die Zeit zu knapp, daher ist es wichtig, dass ich auch für mich als Influencer einen Mehrwert erkenne.

Daniel Münter:

Soziale Medien sind in aller Munde und vor allem Facebook. Teilweise hört man von Unternehmern nichts anderes. Facebook, Facebook, wir brauchen Facebook. Dabei wird oft blind und wahllos vorgegangen. Keine Content Strategie, kein Redaktionsplan (nichtmal in groben Zügen) und was so gut wie jeder unterschätzt: Die Arbeit für die Erstellung neuer, guter Inhalte in regelmäßigen Abständen wird völlig unterschätzt. Das führt natürlich auch zu neuen Angeboten in der Branche: Agenturen bieten Social Media Betreuung an. Doch die Agentur kann nie so natürlich sein wie Personen im Unternehmen. Oder doch? Gerade darum geht es doch aber: Das Unternehmen von seiner echten Seite zeigen.

Wie sehen Sie das? Social Media Betreuung extern durchführen lassen oder lieber lassen wenn selbst nur sporadisch und qualitativ schlechte Inhalte produziert werden können? (Man kennt diese brach liegenden Seiten – Negativwerbung!)

Sonja Kreye:

Also zunächst mal muss ich eine Lanze für Facebook schlagen. Wenn Sie eine Zielsetzung und eine Strategie haben, ist Facebook unschlagbar was Preis-Leistung angeht. Blind und wahllos vorzugehen, ist aber – genau wie Sie sagen – nie gut. Facebook funktioniert vor allem für die Leadgenerierung, nicht für den direkten Verkauf. Es erfordert also eine vollkommen andere Herangehensweise als das vielleicht das ein oder andere Unternehmen noch gewöhnt ist.

Sie haben es ja angesprochen. Es braucht echten Austausch und Inhalte. Und damit das Verständnis, was die eigene Zielgruppe eigentlich wirklich interessiert und bewegt. Hinzu kommt, dass Sie auch auf Facebook Ausdauer brauchen, bis Sie Ihre ‚Community’ gebildet haben. Und wenn Sie immer nur in die Facebook-Welt hinaus schreien, was es tolles Neues bei Ihnen gibt und wie toll Sie sind, juckt das einfach niemanden.

Komplett auslagern würde ich das Thema Social Media auch im Mittelstand nicht. Was ich aber für möglich halte, ist dass sich ein dezidierter Mitarbeiter um die Social Media Strategie und Umsetzung kümmert und somit zur ‚Stimme’ des Unternehmens auf Facebook wird. Das kann meiner Ansicht nach aber kein Praktikant und auch keine Aushilfe sein, was viele Unternehmen meiner Erfahrung nach machen.

Denn der kennt das Unternehmen und seine Werte nicht gut genug und ist außerdem nach einer gewissen Zeit wieder weg.

Ich würde Mittelständlern wohl raten, sich einen dezidierten Mitarbeiter auszusuchen, der Social Media affin ist und gleichzeitig auf ein gutes Social Media Tool wie Hootsuite oder MeetEdgar setzen. Mein Favorit ist MeetEdgar – denn das Tool recycelt Posts, spart damit sehr viel Zeit und sorgt dafür, dass Sie niemals ohne Content da stehen. Somit haben Sie für das Grundrauschen gesorgt und können von diesem Level aus mit zusätzlichen auf Interaktion ausgerichtete Posts noch mehr bewirken.

Daniel Münter:

Was denken Sie wie verändert sich der Markt für digitale Produkte wie z.B. Online-Kurse und der allgemeinen Akzeptanz diesen gegenüber in Deutschland in den nächsten 5-10 Jahren?

Sonja Kreye: 

Ich bin fest davon überzeugt, dass der Markt für digitale Produkte in den nächsten fünf bis zehn Jahren erst so richtig in Fahrt kommen wird. Aktuell erlebe ich, dass es immer noch viel Misstrauen in Deutschland gibt, bspw. gegenüber Bezahlanbietern im Internet. Wir Deutschen sind nicht gerade die Veränderungs-willigsten auf diesem Planeten und neue Technologien setzen sich bei uns meist langsam durch. Dennoch zeigt mir gerade auch das Feedback meiner Teilnehmer, dass der Bedarf groß ist und das Format sehr gut ankommt.

Die zeitliche Flexibilität von Online-Kursen ist einfach genial. Sie können Online-Kurse bearbeiten, wann Sie wollen und wann es für Sie passt. Sie haben keine Reisekosten und können sich trotzdem mit den weiteren Teilnehmern austauschen und Kooperationen bilden (bei mir passiert das beispielsweise über eine geschlossene Facebook-Gruppe).

Für mich gibt es zudem einen weiteren Effekt, den viele noch unterschätzen. Ein Online-Programm kann ich immer wieder machen. Ich schaue beispielsweise immer mal wieder in Kurse rein, die ich selbst absolviert habe. Bei den meisten geht der Zugang nicht verloren. Das ist wie eine persönliche Wissens-, Ideen- und Inspirationsdatenbank für mich.

Bei einem Präsenzseminar ist es mir schon häufig passiert, dass ich zwar während und kurz nach dem Seminar hoch motiviert war, alles Gelernte umzusetzen, aber dann schnell wieder im Tagesgeschäft gefangen war. Und dann verschwinden die Unterlagen im Schrank und werden nie wieder hervorgeholt. Bei den Online-Kursen geht es mir anders. Meist schaue ich mir ein Training an und mache gleich die nächsten Schritte. Das ist einfach genial.

In Deutschland braucht es sicherlich noch ein wenig Überzeugungsarbeit, aber es gibt schon einige gute Anbieter da draußen, die genau das tun.

 

Daniel Münter:

Zum Schluss gehen Sie doch noch gerne auf Ihr Programm Business Celebrity ein – wie können auch die „Kleinen“ ganz „groß“ werden?

Sonja Kreye: 

Ich bin fest überzeugt davon, dass es die ‚Kleinen’ sind, die in unserer Wirtschaft den Unterschied machen und die eben auch große Visionen realisieren können. Und genau dabei will ich mit Business Celebrity helfen.

Das Online-Training ist der erste Schritt zu wahrer Unabhängigkeit als Einzelunternehmer.

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