Umsatz im E-Commerce in Deutschland 2006 bis 2016

Umsatzprognose B2C E-Commerce Deutschland 2006-2016

Alleine die Umsatzsteigerung im E-Commerce innerhalb der letzten zehn Jahre von 15,7 auf 44 (Prognose) Milliarden Euro innerhalb Deutschland sprechen für sich (Quelle: statista.com) Wer hier als Geschäftsführer noch zögert in den Online Handel einzusteigen, muss blind sein.

Doch selbst wenn Sie bereits gut im Onlinehandel etabliert sind, kommen wir zur heutigen Frage:

Warum sollten Sie ihre E-Commerce Abteilung ausbauen?

Die Entwicklungen im E-Commerce und dem damit angekoppelten Online-Marketing sind rasant. Die Berufsbilder kommen diesen Entwicklungen nicht hinterher. Die Akzeptanz mit welcher Endverbraucher aber auch Geschäftskunden Käufe, Transaktionen, Beratungen sowie Informatinsprozesse und Buchungen über Onlineplatformen abwickeln ist höher denn je. Nutzen Sie diese Tatsache für sich und ihr Unternehmen!

 

Immer neue Standards im Onlinehandel

Gatekeeper wie amazon oder eBay die enorme Mengen an Transaktionen jährlich abwicklen setzen Stück für Stück die Messlatten für E-Commerce relevante Standards (Versandgeschwindigkeiten, Kundenservice, Artikelbeschreibung, Bewertungen) höher und höher. Natürlich spielt hier auch Google mit: „Mobile First“ zum Beispiel macht demnächst richtig ernst mit der Wichtigkeit mobiler Websites. Dann heißt es Mobile Version des Shops wird standard und erst im Nachgang wird gewertet ob eine Desktop Version vorhanden ist.

Wenn Sie hier mithalten wollen in Sachen Auffindbarkeit, Produktpräsentation, Soziales Engagement usw, dann brauchen Sie mehr PS unter der Haube ihres E-Commerce Vehicle.

Denken wir an die Qualität von Artikelbeschreibungen auf notebooksbilliger.de! Arnd von Wedemeyer hat hier etwas tolles geschaffen, denn einzigartige Produktbeschreibungen sind hier STANDARD. Verfolgt man den Werdegang von notebooksbilliger, scheint es Früchte zu tragen. Anbieter wie Media Markt hinken hier hinter her. Firmen die auf hochwertige Inhalte setzen, investieren gut – jedoch benötigt auch dies Ressourcen. Andernfalls müssen Sie zumindest externe Dienstleiter einbeziehen – auch hier geht es wieder ans’s Budget.

 

Etwas mehr Ressourcen können viel Potential freisetzen!

Bedienen Sie sich vorhandener Daten und Systeme und erweitern Sie diese um ein paar Punkte, so können Sie weiteren Wert schöpfen!

Ein Beispiel?

Die Plattform Tyre24 hat mit ihrem B2B Marktplatz für Reifen und Kfz-Ersatzteile einen gigantischen Datenbestand, ein gut funktionierendes Shopsystem und die besten 3D Daten für den Felgenkonfigurator. Durch Investition in nur ein weiteres Produkt -das Tab1- konnten vorhandenen Ressourcen in ein revolutionäres Produkt verpackt werden, welches der Reifenbranche eine neue Art der Kundenberatung ermöglicht!

Das Tab1 ist ein Beratungstool (Tablet) für den Reifenhandel:

Sie sehen: Vorhanden war der Shop, die Daten, die 3D Modelle und die Zielgruppe. Das nächste Produkt bedient sich dieser Daten und bündelt Sie zu einem nützlichen Tool für die Zielgruppe.

 

Kunden erwarten eine Verschmelzung zwischen Off- und Onlinehandel

Legen Sie meine Worte hier nicht auf die Goldwaage aber ich beobachte zunehmend die Selbstverständlichkeit in den Köpfen der Menschen in Bezug auf Multi Channel Retailing. Bedeutet die Menschen erwarten eine einheitliche Präsentation und Kaufmöglichkeit von Produkten. Ob im Onlineshop, Katalog oder vor Ort im Ladengeschäft: Der Kunde möchte sehen ob etwas Verfügbar ist, was es kostet und erwartet Deckungsgleichheit der Angaben soweit dies möglich ist.

Verschmelzung von On und Offline Kanälen

Selbst habe ich dieses Phänomen bzw. diese Erwartungshaltung über 7 Jahre im Bereich der Freizeitartikel (hochwertige Mountainbikes/Rennräder) erlebt. Der Kunde schaut im Shop, was es so gibt, fährt 200km in den Laden um dann zu erfahren: „Ist nicht auf Lager“. Aber „steht doch im Shop?“… Ja, nur Onlineshop und Ladengeschäft arbeiten oft nicht Hand in Hand oder sind eigenständig was Warenverfügbarkeit und sogar Preise angeht!

Wenn ihre E-Commerce Abteilung es schaffen kann Lagerbestände mit dem Onlineshop abzugleichen, haben Sie schon viel gewonnen. Es erfordert aber Ressourcen (Entweder durch Implementierung von Schnittstellen oder durch Umstieg auf ein einheitliches Shopsystem mit Wawi, CRM und Shop!)

 

Werden Sie zum Zielgruppenbesitzer

Was ist der Unterschied zwischen Produktverkäufern und Zielgruppenbesitzern? Kennen Sie ihn?

Produktverkäufer rennen den Kunden hinterher während Zielgruppenbesitzer sie anziehen!

Doch wie wird man zum Zielgruppenbesitzer als Shopbetreiber?

Der Aufbau ihrer Brand alleine wird nicht zielführend sein. Zumindest nicht wenn man alleine auf Bekanntheit baut: Die Sportgeschäft Kette Intersport ist bekannt – doch ist ihre Leistung im E-Commerce deshalb überragend? Mitnichten. Denn die Intersport Multichannel GmbH muss bzw. will gewaltig anziehen!

Doch wie schafft man es nun zum Zielgruppenbesitzer zu werden? Die Antwort ist, dass Sie eine Community, eine Fangemeinde brauchen. Auch Intersport bemüht sich um eine Community. Die Facebook Seite ist schon ein ganz gutes Gewicht im Portfolio. Diverse Kanäle stehen bereit:

Das Problem ist, dass es nicht ohne Ressourcen funktioniert, sich etwas aufzubauen, dass die Zielgruppe magisch anzieht.

Solche Kanäle zu bespielen alleine reicht nicht, ist jedoch ein wichtiger Grundstein. Dennoch dienen die Kanäle lediglich als Sprachrohr, als Ausgabeinstrument. Was dort rauskommt, darauf kommt es an! Bieten Sie spezielle, auf eine eng umrissene Zielgruppe definierte Services an die es so woanders nicht gibt? Brechen wir diesen Punkt an dieser Stelle ab, denn wie man zum Zielgruppenbesitzer wird ist eine eigene Artikelserie wert!

 

Onlineshops – Die Optik zählt!

Kommen wir wieder zurück zum Thema, warum bzw. wann Sie ihre E-Commerce Abteilung ausbauen sollten.

Die Optik eines Onlineshop hat ganz signifikante Auswirkungen auf Konvertierung und Vertrauen. Sie kennen das bestimmt: Man besucht einen Shop und merkt sofort, dass „hier irgendewas nicht stimmt“. Grafiken, Farben, Typographie, Layout… Irgendwie „von gestern“ oder „angestaubt“… Das bemerkt selbst ein Kunde mit null Affinität zu Technik.

Design eines Onlineshops ist wichtig

Design, Typographie, Layout, Farben und Grafiken sind wichtig für einen Onlineshop. Beispiel: notebooksbilliger.de -Hier wird eine gleichbleibende, gute Qualität abgeliefert. Der Kunde gewöhnt sich daran!

Und wenn es um Ihren Shop so bestellt ist und eine Auffrischung der Optik nicht möglich ist – dann sollten Sie die Abteilung endlich aufstocken. Gleich aufstocken – wieso? Weil es kein einmaliger Prozess ist: Artikelbilder, neue Kategorien, Newsletter, alles sollte sich einpassen und Standards entsprechen!

 

Ein Onlineshop ist wie ein Ladengeschäft – Nur virtuell

Ich brauche also nicht zu erwähnen, wie existentiell ein Shop für eine (ihre?) Firma ist. Oftmals sogar wichtiger als das stationäre Ladengeschäft.

Es gibt so viele Punkte, Bereiche die an und um einen Onlineshop getan werden müssen (Technik, Marketing, Logistik, Einkauf, usw) – bitte geben Sie ausreichend Ressourcen für ihre E-Commerce Abteilung frei. Der Onlinehandel wird sich bestimmt durchsetzen 😉

 

Was sind Ihre „Problemzonen“ an ihrem Onlineshop? Wo müssen Sie unbedingt bei, sind aber in letzter Zeit „noch nicht dazu gekommen“? Freue mich auf Ihr Feedback!

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